Gruppenarbeit

Gruppenarbeit

Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und gleichzeitiger Autonomie ist allen Menschen gleich!

“In der Sehnsucht nach Berührung mit anderen Menschen berühren wir uns selbst“. 
(Zitat: Peter Schellenbaum).

Erfahrungsgemäß haben viele Menschen große Angst vor Gruppen. Viele fürchten, sich outen zu müssen oder bewertet und verurteilt zu werden. Viele wollen sich nicht mit den Problemen der anderen beschäftigen. Ist diese Schwelle überwunden, machen Sie die heilsame Erfahrung, dass Sie mit Ihrem Problem nicht alleine in der Welt sind. Es befreit von Isolierung, hin zu echten liebe- und verständnisvollen Begegnungen mit anderen Menschen.

Die Gruppenarbeit in der LebensART ist weit entfernt von der allgemein bestehenden Meinung über therapeutische Gruppen und verfolgt neue Ziele. 

Die Gruppe bildet eine Übergangsgemeinschaft, ein soziales Gefäß, in welchem der Einzelne Ermutigung und Neuorientierung findet. Viele seelische Probleme sind in einem gestörten, sozialen Beziehungsnetz entstanden. Die Gruppe bietet einen Erfahrungsrahmen, indem festgefahrene Vorstellungen, eingeschränkte Wahrnehmungen sich auflösen können und neue, liebevolle Erfahrungen mit anderen Menschen verankert werden. 

Aus der Gehirnforschung wissen wir, dass das Gehirn mittels komplizierter Netzwerke alte Verletzungen speichert. In kritischen Lebenssituationen werden diese vertrauten, erlernten Verhaltensweisen reaktiviert. Das erklärt, warum wir immer wieder das Gleiche tun, obwohl wir genau wissen, was heilsam wäre. Es erklärt auch, warum Ratschläge und eine kognitive Verarbeitung Linderung, aber keine Heilung bringt. Es fehlt die neue Erfahrung mit einer emotionalen Verankerung. Die Neurobiologie belegt, dass neue Erfahrungen, erlebt mit der entsprechenden Emotion, "etwas unter die Haut geht", neue Netzwerke im Gehirn gebildet werden. Alte Verletzungen und alte Wunden können in Verbindung mit anderen Menschen schneller heilen.

Gruppenarbeit ganz praktisch:

 
In der Gruppe können Sie Ihre individuellen Probleme bearbeiten. Ohne Bevormundung, geduldig begleitend und abwartend, entwickelt sich langsam aus eigener Kraft das, oft über viele Jahre verschüttete, Potenzial. "Etwas berührt, geht unter die Haut geht." Sie fühlen sich lebendig in der "eigenen Haut, im eigenen Körper", wodurch Selbstorganisation und eine neue LebensART möglich werden.

Die anderen Teilnehmer sind in Resonanz mit dem Prozess und würdigen wertfrei was ist. Sie erfahren Wertschätzung und Ihrer Persönlichkeit, oftmals genau das, was viele Menschen ein Leben lang vermisst haben. Begegnungs- und Wahrnehmungsübungen werden den Teilnehmern zu ehrlichen Rückmeldungen.