Prokrastination/Aufschieberitis

Klopf-Beispiel:

Dieses Klopfbeispiel dient der Stärkung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Wie jede Selbsthilfetechnik ist die Klopfakupressur kein Ersatz für eine medizinische oder therapeutische Behandlung. Bei ernsthaften psychischen und körperlichen Problemen sollten Sie einen Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker aufsuchen. Die Anwendung der Übung erfolgt auf eigene Verantwortung. Lisa Möller ist weder für positive noch negative Ergebnisse verantwortlich und kann nicht haftbar gemacht werden.

Falls Ihnen das Klopfen noch nicht vertraut ist, finden Sie eine genaue Klopfanleitung unter: Klopfanleitung

 

Klopf-Beispiel:  Prokrastination/Aufschieberitis

 

Klopfpunkte

 

Beschreibung der Klopfpunkte

 

Beklopfen Sie mit leichtem Druck, mit 2 Fingern die Gesichtspunkte, mit 4 Finger die Körperstellen. Die Klopfpunkte liegen auf beiden Seiten des Körpers. Entscheiden Sie, was sich gut anfühlt. Es ist egal, ob Sie die rechte, linke oder beide Seiten beklopfen. Beklopfen Sie jeden Punkt 5 - 7 x oder nach Bedarf auch länger.

 

1. Handkante HK
Handkante, außen, am Ende des kleinen Fingers, wo es in die Handkante übergeht.
2.  Auf dem Kopf: Kurzform: KP
Höchste Stelle des Kopfes, bevor es zum Hinterkopf abfällt (nicht auf der Fontanelle)
3.  Augenbraue innen: Kurzform: AI
Innerer Ansatz der Augenbraue, leicht schräg über der Nasenwurzel
4. Seitlich vom Auge: Kurzform: AA
Äußeren Augenrand , auf dem Knochen der Augenhöhle (Lachfältchen)
5. Unter dem Auge: Kurzform: UA
Oberer Rand des Jochbeins, ca. 2 cm unterhalb der Pupille
6. Unter der Nase: Kurzform: UN
In der Mulde zwischen Nase und Oberlippe
7. Kinn: Kurzform: KI
In der Mulde zwischen Unterlippe und Kinnspitze
8. Schlüsselbein: Kurzform: SB
Vertiefung zwischen Schlüsselbein, zwei Daumenbreiten von der Mitte des Brustbeins
9. Unter dem Arm: Kurzform: UA
Seitlich ca.1 Handbreite, unterhalb der Achselhöhle

 

1. Was ist Prokrastination/Aufschiebung?

Die Definition im Duden für Prokrastination lautet: Eine Aktion verschieben oder verzögern; abgeschreckt sein, etwas zu tun.

2. Was sind die wesentlichen Gründe für Aufschiebung?

a.   Angst zu Versagen
b.   Angst vor Erfolg
c.   Angst nicht perfekt zu sein
d.   Angst, die falsche Entscheidung zu treffen

 

3. Den meisten Menschen ist der unbewusste Vorteil, den sie durch Prokrastination haben, nicht bewusst.  Welche Fragen können Sie sich selbst stellen?

a.  Was passiert, wenn ich diese Aufgabe bzw. dieses Projekt fertigstelle?
b.  Was passiert, wenn ich es nicht tue? Was sind die Konsequenzen?

4. Viele  Menschen wissen, dass sie Aufschieben, aber nicht warum.

In diesem Falle beginnen Sie mit einem Klopfdurchgang über Ihre Prokrastination.

Klopfbeispiel:

HK:  Auch wenn ich nicht anfange und es nicht schaffe, dieses (Projekt) fertigzustellen, werde ich einen Weg finden mich zu lieben und zu akzeptieren so wie ich bin.
-  3 x wiederholen –
Sagen Sie an allen Punkten: Ich kann die Aufschieberei nicht lassen (Wiederholen Sie so lange, bis sie auf Ihrer Skala unter 3 sind)
 
AI:   Ich entscheide mich, einfach anzufangen mit der (Aktion)
AA:  Ich entscheide mich, stolz auf mich zu sein und beginne.
UA:  Ich entscheide mich, mich gut zu fühlen wenn ich mein Projekt beginne.
UN:  Ich entscheide mich, bereit zu sein, loszugehen.
KP:  Ich entscheide mich, aufgeregt zu sein, weil ich anfange.
SB:  Ich entscheide mich, anzufangen.
UA:  Ich stelle mir meine Zufriedenheit vor, wenn ich am Ziel bin.
K:    Ich sehe mich glücklich, nach Beendigung des Projektes.

Jetzt nehmen sie bitte einen tiefen Atemzug.

Falls Sie noch keine Erleichterung fühlen, klopfen Sie solange, bis Sie sich entspannt fühlen oder sich Ihre negativen Gedanken über das Projekt verändert haben.

 

5. Wie schieben Sie Ihre Projekte auf? Wenn wir wissen, wie wir das machen, ist eseinfacher, das Verhalten zu ändern.

a.  Sie versuchen, die Aufgabe zu ignorieren und hoffen, dass es sich von alleine erledigt – oder jemand anderes es macht.
b.  Sie  über- oder unterschätzen den  Schwierigkeitsgrad der Aufgabe.
c.  Sie sehnen sich nach Erfolg, haben aber Angst.
d.  Sie legen viel zu kurze Pause ein und lassen diese immer länger werden.
e.  Sie verlieren sich in unwichtige, Tätigkeiten wie: Facebook, endlose unwichtige Telefongespräche, Internetsurfing, lange Einkaufsbummel, alles dreht sich um Essen, uvm.

Klopfbeispiel:
HK:  Auch wenn ich gern (Tätigkeiten, die ich stattdessen tue), als (Tätigkeiten die nötig sind), tue, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.
-  3 x wiederholen -

Sagen Sie an allen Punkten: Ich mache gerne (Tätigkeiten die ich stattdessen tue).
Wenn Sie die Intensität über die Tätigkeit fühlen, die Sie verschieben, fangen Sie an zu klopfen, über das, was Sie tun möchten.

6. Klopfbeispiel:  Angst zu versagen

HK:  Auch wenn ich Angst habe zu scheitern und das der Grund ist, warum ich alles aufschiebe, möchte ich einen Weg finden mich zu lieben und zu akzeptieren so wie ich bin.

        Auch wenn ich Angst habe, verurteilt oder kritisiert zu werden, möchte ich einen Weg finden, mich zu  lieben und zu akzeptieren so wie ich bin.
        Auch wenn ich Angst habe, das mein Ergebnis nicht perfekt ist und es einfacher ist, nichts zu tun, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

AI:   Was passiert, wenn ich scheitere?
AA:  Was passiert, wenn viele unvorhergesehene Schwierigkeiten auftreten?
UA:  Was ist, wenn das Resultat nicht so ist, wie ich es erwartet habe?
UN:  Was ist, wenn ich auf die Nase falle?
KP:  Wenn ich nicht sicher bin, ob ich es richtig mache, mache ich es lieber gar nicht.
SB:  Ich habe hohe Anforderungen an mich.
UA:  ich möchte nicht über mein Scheitern beurteilt werden.
K:    Ich habe Angst ausgelacht zu werden.

AI:   Ich erinnere mich an Dinge in meinem Leben, die falsch gelaufen sind.
AA:  Diese Fehler kleben an mir, wie eine wunde Stelle.
UA:  Es gibt keine Sicherheit, ich könnte scheitern.
UN:  Ich werde ich es gar nicht erst versuchen.
KP:   Ich erlaube mir keine Fehler.
SB:  Ich erinnere mich an viele Beispiele aus der Vergangenheit.
UA:  Ich weiß, dass als es mir viel besser geht, wenn ich erledige, was ansteht.
K:    Ich kann etwas leisten und mache mir keine Sorgen mehr.

AI:   Ich bin beharrlich und versuche es.
AA:  Die meisten Menschen trauen mir zu, dass ich es schaffe.
UA:  Die meisten Menschen wünschen mir, dass es mir gelingt.
UN:  Ich umgebe mich mit positiven Menschen, die mich stärken.
KP:  Ich entscheide mich, ein positiver Mensch zu sein.
SB:  Ich vergebe mir selbst, auch die Misserfolge.
UA:  Ich bin stolz, dass ich es versucht habe.
K:    Ich spüre meine Angst und tue es trotzdem. Da wo die Angst ist, ist mein Weg.

7. Klopfbeispiel:  Angst vor Erfolg

HK:  Auch wenn ich Angst habe, erfolgreich zu sein und deshalb nicht loslege, liebe und akzeptiere ich mich,  so wie ich bin.

       Auch wenn ich Angst vor den Folgen meines Erfolges habe,  möchte ich mich lieben und akzeptieren, so wie ich bin.
 
       Auch wenn ich den Anforderungen, die mein Erfolg mit sich bringen wird, nicht gewachsen fühle, öffne ich mich der Möglichkeit, einige dieser Ängste ziehen zu lassen und mich zu  lieben und zu akzeptieren.

AI:   Ich habe Angst erfolgreich zu sein.
AA:  Wie würde mein Leben wohl aussehen?
UA:  Wer würde ich sein?
UN:  Mir wurde beigebracht, dass erfolgreiche Menschen keine guten Menschen sind.
KP:  Es scheint leichter zu sein, in meiner Komfortzone zu bleiben.
SB:  Ich bin geschützt, wenn ich nicht vorwärts komme.
UA:  Ich habe alles unter Kontrolle.
K:     Ich bin dem nicht gewachsen.

AI:   Ich erwarte noch mehr Anforderungen.
AA:  Andere werden noch mehr von mir erwarten.
UA:  Ich weiß nicht, ob ich das möchte.
UN:  Es ist immer noch unheimlich darüber nachzudenken erfolgreich zu sein.
KP:  Meine Angst verhindert meinen Erfolg.
SB:  Es ist viel einfacher die Dinge zu lassen, wie sie sind.
UA:  Ich kann mich entscheiden, einfach anzufangen, auch mit Angst.
K:     Ich fange an. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm.

AI:   Ich kann mich entscheiden, weiterhin so kontrolliert zu bleiben wie ich bin.
AA:  Ich kann Grenzen ziehen, um mich zu schützen.
UA:  In dem Wissen, so bin ich immer sicher.
UN:  Ich habe die Kontrolle über die Änderung.
KP:  Ich kann mir eine neue Komfortzone aufbauen.
SB:  Ich gehe vorwärts in meinem Tempo.
UA:  Ich entscheide mich anzufangen und mich sicher zu fühlen.
K:     Ich bin stolz auf mich.

8. Klopfbeispiel: Angst nicht perfekt zu sein

HK:  Auch wenn ich Angst habe, dass meine Arbeit nicht perfekt ist, deshalb nicht anfange, liebe und zu akzeptiere ich mich, so wie ich bin.
 
        Auch wenn ich Angst habe, nicht perfekt zu sein, nicht beurteilt werden möchte und es lieber gleich lasse,  liebe und akzeptiere ich mich,  so wie ich bin.

       Auch wenn ich Angst habe, dass es nicht perfekt ist, möchte ich mich lieben und akzeptieren und lasse ein paar von diesen Ängsten ziehen.

AI:   Was passiert, wenn es nicht perfekt ist?
AA:  Meine Eltern waren ein perfektes Beispiel für Perfektion.
UA:   „Wenn du etwas nicht richtig kannst, mache es lieber gar nicht!“
UN:  Ich höre ihre Worte so klar.
KP:  Nur Perfektion zählt.
SB:  Ich möchte nicht beurteilt werden.
UA:  Ich bin gut genug, wo wie ich bin.
K:    Ich erlaube mir Fehler.

AI:    Ich fange an zu verstehen, wie hart ich zu mir selbst bin.
AA:   Ich bin lieblos zu mir.
UA:  Ich fange an, mich zu selbst zu unterstützen.
UN:  Verstehen, das ich ein Mensch bin und Menschen machen Fehler.
KP:  Vielleicht ist es Zeit, mich selbst zu ermutigen.
SB:  Aufzuhören mich mit anderen zu vergleichen.
UA:  Zu realisieren, dass jeder mal irgendwann angefangen hat.
K:    Fehler sind Lernschritte.

AI:    Auch wenn mein erster Versuch nicht perfekt ist, ist es so gut.
AA:   Ich weiß, ich darf Fehler machen.
UA:  Ich vergebe mir selbst, nicht perfekt zu sein.
UN:  In Wahrheit ist niemand perfekt.
KP:  Ich entscheide mich, gut zu sein mit einer perfekten Unvollkommenheit.
SB:  Ich weiß, dass ich gut bin und es schaffe.
UA:  Gut genug ist okay.
K:     Ich bin okay und fühle mich bereits besser.

9. Klopfbeispiel: Angst eine falsche Entscheidung zu treffen

HK:  Auch wenn ich Angst habe, eine falsche Entscheidung zu treffen, möchte ich einen Weg finden mich zu lieben und zu akzeptieren so wie ich bin.
 
       Auch wenn ich Angst habe eine Entscheidung zu treffen, weil es so viele Optionen gibt, find ich einen Weg, mich zu lieben und zu akzeptieren so wie ich bin.

      Auch wenn ich Angst habe, eine Entscheidung zu treffen, die so endgültig scheint, habe ich die Möglichkeit, ein wenig dieser Angst ziehen zu lassen und mich zu lieben und zu akzeptieren, so wie es jetzt ist.

AI:  Ich habe Angst eine Entscheidung zu treffen.
AA:  Die vielen Optionen quälen mich.
UA:  Was ist, wenn ich die falsche Entscheidung treffe?
UN:  Was ist, wenn ich zu wenig Information habe.
KP:  Was ist, wenn ich einen Fehler mache?
SB:  Ich erinnere mich an Zeiten in denen ich falsche Entscheidungen getroffen habe.
UA:  Man sagte mir: “Das habe ich Dir doch vorher gesagt!“
K:    Es war so erniedrigend, da ich es selbst wusste.

AI:    Ich höre die Stimme meiner Eltern und Lehrer.
AA:   Sie wussten alles besser und hätten alles besser gemacht.
UA:  Es war so schmerzhaft. Ich möchte es nicht noch einmal hören.
UN:  Es ist einfacher, nichts zu machen, als es falsch zu machen.
KP:  Deshalb frage ich so viele Menschen, was sie tun würden.
SB:  Es war oft peinlich, wenn ich mich falsch entschieden hatte.
UA:  Ich habe mich so geschämt.
K:     Diese Geschichten aus meiner Vergangenheit sind vorbei.

AI:    Bei jeder Entscheidung gibt es ein Risiko.
AA:   Wenn ich einen Fehler mache, klopfe ich und vergebe mir selbst.
UA:  Ich kann anfangen auf meine innere Stimme zu hören.
UN:  Tief in mir kenne ich meine Entscheidung.
KP:  Ich kann mich nur auf mich selbst verlassen.
SB:  Ich bin frei für meine Entscheidung, auch wenn sie für andere unbequem ist.
UA:   Ich höre auf meine Stimme, bin ich fähig vorwärts zu gehen.
K:     Ich entscheide mich für meine Entscheidung.

 

10. Andere Gründe für Prokrastination

Der innere Rebell:

a. Angst die Kontrolle zu verlieren

Klopfbeispiel

HK:  Auch wenn ich nicht tun möchte, was (er/sie) mir gesagt hat zu tun, möchte ich mich lieben und akzeptieren so wie ich bin.
-  3 x wiederholen -

Erste Runde :
Alle Punkte: „Ich möchte nicht tun, was (Person) mir gesagt hat, das ich tun soll“

Zweite Runde:
AI: „Aber ich möchte es für mich tun“
Die nächsten Punkte abklopfen und alle Gründe nennen, warum ich es für mich tun möchte.

Angst vor Kontrollverlust

HK:  Auch wenn ich Angst habe die Kontrolle zu verlieren, möchte ich einen Weg finden, mich zu lieben und zu akzeptieren so wie ich bin.

        Auch wenn es mich wütend macht, ich mag es nicht, wenn man mir sagt, was ich zu tun habe, behandelt zu werden wie ein Kind, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.

       Auch wenn mein Widerstand gegen diese Person, mich von meinen Bedürfnissen abhält, das zu tun, was ich tun möchte, ob es richtig oder falsch ist, schlecht oder gut, möchte ich einen Weg finden, mich zu lieben und zu akzeptieren so wie ich bin

AI:   Ich mag nicht, wenn man mir sagt, was ich zu tun habe.
AA:  Ich mag nicht, wenn man mir etwas vorschreibt.
UA:  Ich fühle mich wie ein kleines Kind behandelt.
UN:  Eine andere Person hat die Kontrolle und ich fühle mich unterlegen.
KP:  Es erinnert mich an meinen Vater, Mutter und meine Lehrer.
SB:  Ich rebelliere, um ihnen zu zeigen, dass sie keine Macht haben.
UA:  So fühle ich mich, wenigstens für einen Moment, stärker.
K:    Ich bin der Verlierer, weil ich rebelliere und nicht meine Antworten finde.

AI:    Ich habe die Macht und das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.
AA:   Ich merke, es ist nur kurzfristig und dann kommt der Frust.
UA:  Ich fühle mich wie ein Kind und wehre mich gegen die Übermacht von außen.
UN:  Jetzt bin ich erwachsen und kann mich ausdrücken.
KP:  Mag ich wirklich die Tatsache, dass ich nicht vorwärts komme?
SB:  Das dieses Projekt nicht fertiggestellt wird?
UA:  Wenn ich mich umsehe, sehe ich, dass soviel Arbeit ansteht.
K:     Ich verletze mich selbst, wenn ich es nicht mache.

AI:    Ich kann mich entscheiden, den Widerstand ziehen zu lassen.  
AA:   Ich tue es für mich und nicht für die Anderen.
UA:  Ich bin in der Lage, mir eigene Grenzen zu setzen.
UN:  Ich spüre Wut und Angst und lasse Altes ziehen.
KP:  Aufschiebung hilft mir nicht, es verletzt mich.
SB:  Ich finde neue Wege, meine Arbeit schrittweise zu erledigen.
UA:  Ich kann das Projekt durchführen und bin mein eigener Chef.
K:     Ich habe die Kontrolle über mein Leben. Ich komme vorwärts.

b. Angst vor Überforderung

Klopfbeispiel

HK:  Auch wenn mich diese Arbeit überfordert und ich gar nicht erst anfange,  liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.
  - 3 mal wiederholen-

Klopfen Sie alle Punkte mehrmals durch:
„Ich bin so überfordert.“

(Wiederholen Sie diese Reihenfolge so lange, bis Ihre Überforderung auf der Skala unter 3 gesunken ist, dann klopfen Sie die folgenden positiven Punkte)

HK:   Auch wenn ich überfordert bin anzufangen und das der Grund ist, warum ich alles aufschiebe, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.
 
        Auch wenn ich mich überfordert fühle und nicht weiß, wo ich anfangen soll, möchte ich mich lieben und akzeptieren so wie ich bin.

        Auch wenn ich völlig überfordert bin, es scheint zu schwierig und zu groß, bin ich offen für die Möglichkeit einige dieser Überforderungsgefühle ziehen zu lassen und mich zu lieben und zu akzeptieren wie ich bin.

AI:   Ich bin so überfordert.
AA:  Ich fühle mich überfordert und das bremst mich aus.
UA:  Ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll.
UN:  Dieses Projekt nimmt mich für immer in Anspruch.
KP:  Eine never ending Story.
SB:  Warum soll ich mir die Mühe machen, anzufangen?
UA:  Es ist einfacher, gar nicht erst anzufangen.
K:     Ich könnte anfangen, aber ich sehe kein Ende.

AI:    Ich kenne diesen unübersehbaren Berg so gut.
AA:   Ich habe schon soviel Zeit eingesetzt.
UA:  Ich brauche länger als geplant und lasse es besser.
UN:  Ich grüble und grüble, wie ich das schaffen kann.
KP:  Das raubt meine Energie und ich fange nicht an.
SB:  Ich sehe keinen Anfang mit all diesen Kleinigkeiten.
UA:  Aber was passiert, wenn ich anfange eine Liste zu machen, mit all den Dingen, die gemacht werden müssen?
K:    Was ist, wenn ich anfange die Aufgaben zu erledigen?

AI:    Das Projekt wäre vielleicht zu bewältigen.
AA:   Ich bekomme eine Übersicht.
UA:  Ich habe die Kontrolle über meine Arbeit.
UN:  Ich mache eine Liste aller Details.
KP:  Ich streiche durch, was erledigt ist.  
SB:  Das Projekt verliert seine Macht und es scheint machbar zu werden.
UA:  Ich weiß jetzt, wo ich anfange.
K:    Ich tue es für mich und  ich kann das Projekt fertig stellen.

c: Ich sitze fest und resigniere.

Klopfbeispiel

HK:  Auch wenn ich wütend auf mich bin (setzen Sie hier ein was Sie so aufregt), fange ich an, mir selbst zu vergeben, sodass ich zurückkommen kann (auf das was Sie beginnen wollen) und liebe und akzeptiere mich, so wie ich bin.
-  3 x wiederholen -

Erste Runde :
Alle Punkte: Auch wenn ich wütend auf mich bin (setzen Sie hier ein was Sie so aufregt)
Zweite Runde:
Alle Punkte: Ich entscheide mich, mir zu vergeben.
Dritte Runde:
Alle Punkte: Ich entscheide mich, wieder anzufangen, mit (einsetzen womit).

HK:   Auch wenn ich enttäuscht über mich bin und dieses Projekt nicht in Angriff nehmen will, möchte ich einen Weg finden, mich zu lieben.
         Auch wenn ich über mich enttäuscht bin, ich mich so hängen lasse, sodass ich keine Motivation habe zurückzugehen, akzeptiere ich die Situation wie sie ist.

         Auch wenn ich über mich und meine Einstellung enttäuscht bin, möchte ich mich lieben und akzeptieren und einige dieser Enttäuschungen ziehen lassen.

AI:   Ich bin enttäuscht von mir.
AA:  Es ist hart, es zuzugeben, aber ich bin enttäuscht von mir.
UA:  Ich hatte gedacht, dass ich es schaffen könnte. Aber ich versage.
UN:  Ich hatte gehofft, es beenden zu können.
KP:  Aber ich habe mich mal wieder hängen lassen.
SB:  Ich habe das schon vorher so oft gemacht.
UA:  Warum soll ich mich anstrengen, wenn doch alles „für die Katz“ ist.
K:    Vielleicht ist es besser, sofort aufzuhören.

AI:   Ich zweifle, ob das wirklich besser für mich ist?
AA:  Ich kann vom „Pferd fallen“ und wieder aufsteigen.
UA:  Jeder scheitert einmal, aber manche schaffen es, sich selbst wieder zu motivieren.
UN:  Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern.
KP:  Thomas Edison hat 10.000 Versuche gebraucht, um die Glühlampe zu erfinden.
SB:  Was wäre, wenn er nach den ersten Fehlschlägen aufgehört hätte?
UA:  Er wusste nicht, wie viele Versuche er brauchte.
K:     Wenn er aufgehört hätte und gesagt hätte, „warum anstrengen?“, würden wir vielleicht heute noch im Dunkeln sitzen.

AI:   Und ich liebe das Licht.
AA:  Vielleicht kann ich anfangen, mir zu vergeben.
UA:  Merken, dass ich ein Mensch bin und Menschen machen Fehler.
UN:  Ich will vorwärts gehen.
KP:  Wie ich mich fühlen werde, wenn es geschafft ist?
SB:  Ich behalte dieses Bild in meinem Gedächtnis.
UA:  Ich weiß, dass ich es kann.

11. Klopfen Sie die positiven Sätze, wenn Ihr Level unter 3 ist:

AI:   Ich fühle mich ruhiger und entspannter.
AA:  Ich sehe Schritte, die mich weiter bringen.
UA:  Ich bin stolz auf  mich, wenn ich wieder aufstehe und gehe.
UN:  Ich treffe Entscheidungen, die gut für mich sind.
KP:  Ich entscheide mich dafür, das Beste zu tun, was ich kann.
SB:  Ich fange an, weil ich es kann. Das Projekt ist gut.
UA:  Ich fühle mich schon besser, voller Energie.
K:    Ich stehe auf und mache weiter.

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