Aufschieberitis – Procrastination- „Ich komme nicht in die Pötte!“

Ich bin 43 Jahre, verheiratet, habe zwei Kinder und habe ein kleines selbständiges Unternehmen. Mein Leben verlief ziemlich normal. Ich war mit Kindererziehung, Haus- und Hofbestellung ganz schön eingespannt. Nebenbei habe ich mir eine kleine Selbstständigkeit aufgebaut. Ich hatte keine Zeit über mich und die Welt nachzudenken. Alles lief irgendwie gut organisiert, ohne großartige Probleme.

Seit 2 Jahren merke ich, dass meine Kräfte schwinden. Ich schaffe mein perfektes Leben nicht mehr. Vieles verschiebe ich auf Morgen und dann mache ich es auch nicht. Entweder bin ich zu müde oder ich lenke mich mit unnützem Zeug ab. Telefoniere stundenlang, schaue Fernsehen, oder vertrödele einfach die Zeit.

Wenn ich auf meinen Schreibtisch starre, wo sich bedrohlich die Arbeit türmt, wird mir ganz übel. Ich finde einfach keinen Anfang, stattdessen backe ich dann lieber einen Kuchen, den ich mir dann auch noch zum größten Teil selbst einverleibe.

Ich brauche Stunden, bis ich dann doch einmal anfange, wenigstens das Notwendigste zu erledigen. Sofort befallen mich Selbstzweifel und Ängste. Neuerdings erlebe ich die Konkurrenz so übermächtig. Andere sind soviel besser als ich, da ist für mich kein Platz mehr. Obwohl ich so gute Ideen habe, traue ich mir nichts mehr zu. Besser schlafen, dann fange ich morgen gleich an.........

Mir geht die „Aufschieberitis“ selbst so auf die Nerven. Ich finde mich zum Kotzen und verliere meine Selbstachtung jeden Tag ein Stück mehr. Mein Leben ist ein einziger Kampf geworden, den ich jeden Abend aufs Neue zu verlieren scheine.

 

Als mein Mann mich damit konfrontierte, ich sei ganz schön faul geworden und nur noch klagen würde, brach ich völlig zusammen.                                                                        

Ich stecke in einem Teufelskreis, quäle mich so sehr, dass ich endlich einsehe, dass ich Hilfe benötige. Dies ist der härteste Brocken für mich!

Ich, die doch immer alles so perfekt geschafft hat, soll nun Hilfe suchen. Es geht nicht mehr weiter.....

 

 

Ich begleite Sie gerne:

 

Eins werden

Sich selbst zu finden bedeutet zuerst, sich selbst zu suchen.

Einen Weg zu beschreiten, mit dem Ziel anzukommen.

Dort wo man dem eigenen Selbst wahrhaftig begegnet.

Und damit eins werden kann.

 

Raum geben

Zu sich kommen im von sich weg gehen braucht Raum, verlangt innere und äußere Weite.

Ich lade Sie dazu ein.

Als Rückzug aus Gewohntem.

Als Ort zum Ausruhen, Orientieren, Neubeginnen.

Als Aufbruch aus festgefahrenen Lebenssituationen oder Krisen

Zu Selbsterkenntnis, Verantwortung, Heilung.

 

Wege zu wachsen

Ziel ist die Begegnung mit sich und dem Anderen.

Oder dem Anderen in sich.

Der leibliche Impuls wird zum Ausdruck des suchenden Ich und der neuen Lebensrichtung.

Zum Weg des eigenen Wachstums.